Ibalania, der Kontinent im Thinneschen Meer. Wir befinden uns im Jahr 1283 des Nachtgrauen Drachens. Ein Zeitalter, das von den Taten einiger Helden eingeläutet wurde, die diese Welt vor großem Unheil gerettet hatten und auch heute noch als makelloses Beispiel für die Selbstlosigkeit wahrer Helden dienen.

 Auf dem gesamten Kontinent herrscht Frieden, ausgehandelt durch die drei Hohen Könige der Menschen, Zwerge und Elfen. Während jede dieser Fraktionen ihre eigene Hauptstadt hat, dürfen die unterschiedlichen Rassen in allen Gebieten leben. Dies soll dem kulturellen Austausch und Festigen des Friedens dienen und schlussendlich einen Kontinent voller Farbe und Unterschiede bilden.

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Wichtige Informationen

← Überblick über Bellhast



Die Gruppe hat die Krankheit in Aufbaln besiegt und macht sich weiter auf den Weg in die Hauptstadt der Insel Alelahar. Wie lange es wohl es noch dauern wird?

Artwork made by Martin Nebelong


Überblick über Aufbaln →



Eine merkwürdige Krankheit hat das kleine Dorf Aufbaln befallen und rafft die Dorfbewohner ganz allmählich dahin. Kann die Gruppe herausfinden, was es mit der merkwürdigen Krankheit auf sich hat und wie sie sie stoppen können? Gibt es überhaupt eine Heilung?

Artwork made by Wojtek Fus

Die Helden

Gorgh ist der Sohn der Barbarin Britt von den Grasdünen - Tochter des Stammesführers Rath von den Grasdünen - und dem Ork Krak (von den Düsterklippen).
Mitglieder seines Barbarenstammes würden Gorgh womöglich als überaus nachtragend, egozentrisch, selbstverliebt und ... ja, als Muttersöhnchen beschreiben. Gorgh selbst sieht sich hingegen als den geradezu unverschämt gutaussehenden, einzigen Sohn der schönsten Barbarin der Graslande. Ein breitschultriger Hühne, der nur das Beste aus beiden Welten - seiner barbarisch-menschlichen Seite mütterlicherseits, und der orkischen Abstammung väterlicherseits, in sich vereint:
kühle Präzision und Waffengeschick, vereint mit wilder Entschlossenheit und Kühnheit!

Die Verbindung seiner Eltern diente dabei nur einem Zweck: Viele Jahrzehnte hatte Krieg und Mißgunst zwischen den Barbaren der Dünen und der Orksippe der Klippen geherrscht. Erst ein großes Unglück im Jahr vor Gorghs Geburt hatte beide Völker dazu genötigt notgedrungen einander beizustehen und zu helfen. Ein fragiler Waffenstillstand war zustande gekommen, der durch die körperliche Verbindung von Britt und Krak besiegelt werden sollte. Als treue Tochter ergab sich Britt ihrem Schicksal. Gorgh blieb dabei nach seiner Geburt als Friedenspfand und Symbol der neuen Einigung beim Stamm der Barbaren. Mutter und Sohn gelten seitdem als unzertrennlich, nur das tägliche Kampftraining ließ Gorgh zeitweise von ihrer Seite weichen. Ein Umstand, den Rath zunehmend mit Sorge betrachtete. Um einer Verweichlichung seines Enkels vorzubeugen und ihn vom Rockzipfel Britts zu lösen, sendet er Gorgh daher auf Wanderschaft. Ein Jahr und einen Tag soll Gorgh die Welt bereisen, sich als Krieger verdingen und beweisen, dass er zum nächsten Stammesführer taugt.......und vorzugsweise dabei auch endlich erkennen, dass er nicht der Nabel der Welt ist!


Artwork credit by Aric Slayer

Schnee, vom Clan des Schlafenden Berges, war wie alle Tabaxi schon immer neugierig und liebte es, die Welt zu erkunden. Als Kind reichte seine Welt erst bis zur nächsten Felsspalte, doch je älter er wurde, desto weiter entfernte er sich von zu Hause, kam aber immer wieder zurück.  Seine starke Verbindung zum Clan machte es ihm unmöglich, sie zu verlassen, sosehr seine Neugier auch an ihm zerrte.

Wenn man in so einer Umgebung aufwächst, sind die Verbindungen die man mit andern knüpft die allerstärksten, das macht einen Clan aus. Genau eine solche Verbindung baute Schnee zu ein paar anderen Tabaxi auf, mit denen er aufwuchs. Manche bezeichneten die  kleine Gruppe von 4 sogar als Clique, nicht im negativen Sinn, sondern bloß weil sie eben immer zusammen waren. Seine Freunde verstanden Schnees Drang, er lag ja auch ihnen im Blut, im Gegensatz zu ihnen wollte er jedoch immer weiter hinaus in diese so grenzenlos scheinende Welt...bis eines Nachts der Clanälteste alle jungen Mitglieder versammelte um ihnen vom Katzenlord zu erzählen.

Diese göttliche Figur war für die Erschaffung der Tabaxi verantwortlich und ist bekannt dafür, einige Auserwählte mit unbändiger Neugier zu segnen. Jene Tabaxi sollen ferne Länder, Geheimnisse, Schätze, Artefakte und Geschichten erkunden und, falls sie diese langen Jahre der Wanderschaft überleben, eines Tages nach Hause zurückkehren um Neuigkeiten der Außenwelt mit ihrem Clan zu teilen. Als Schnee diese Geschichte hörte wusste er endlich um seine Bestimmung, es war also nicht bloß eine Laune gewesen, er wurde vom Katzenlord auserwählt um die Welt im Namen seines Clans zu erkunden! Überzeugen musste er davon zum Glück niemanden, denn jeder kannte ihn bereits für seine Wanderlust. Also nahm Schnee, im jungen Alter von 20 Jahren, Abschied von seinem Clan und versprach, mit Schätzen und Wissen zu ihnen zurück zu kehren. Seine Reise führte ihn durch viele Länder, bis er eines Tages nach Ibalania kam...


Artwork credit by Neba

Als Kind bewunderte Worgres die Natur und die Schönheit unberührter Orte, die nicht von anderen Wesen verändert wurde. Seine Familie und Freunde sind für ihn ein wichtiger Teil seines Lebens.-Ganz besonders ist die Beziehung zu seiner Mutter, die ihn immer ein wenig mehr beschützen musste als seine Geschwister. Da Worgres nicht der Größte oder Stärkste ist, suchte er andere Möglichkeiten, um seine Ziele zu erreichen.

Im Laufe der Zeit setze er sich die Perfektion seiner Zielerfüllung immer höher, egal ob es sich um einen Kampf handelt oder ob er seinen Freunden einen Streich spielt.


Artwork credit Connor Sheehan

Constantin ist ein junger Elf der an der „Unknown“ in Leramar studiert. Er sieht nicht aus wie der „normale“ Schüler der Arkanen Künste. Statt in farbigen Roben ist eher in einer dunklereren und weniger auffälligen Montur gekleidet.

Wie viele seiner Mitschüler wurde er bereits als Kind zur Akademie gebracht. Aufgewachsen ist er in einem kleinen Dorf auf einem Bauernhof bei einer Menschenfamilie. Im Alter von ca. achte Jahren manifestierte sich die Magie in Ihm und er wurde daraufhin zur Unknown nach Leramar gesendet, um dort seine Magie zu verstehen und zu kontrollieren. Die riesige Stadt war am Anfang etwas überwältigend für Ihn, aber nach anfänglichen Schwierigkeiten hat er sich eingelebt und gute Freunde gefunden.

Er war ein fleißiger Schüler und hat sich in das Studium gestürzt. Er hat eine angeborene Begabung für Feuerzauber, was in einer Akademie mit sehr vielen Büchern und Schriftrollen durchaus interessant sein kann, vor allem wenn man seine Kräfte noch nicht beherrscht. Neben seinen angeborenen Fertigkeiten interessiert er sich vor allem für die Schule der Erkenntnismagie. Im Studium hat er gelernt seine Magie zu kontrollieren und zu erweitern. Das blieb nicht unbemerkt und er wurde daher von seinem Lehrmeister entsprechend gefördert. Im Studium konnte er sich auch mit anderen Wissenschaften wie der Alchemie oder Kräuterkunde auseinandersetzten.

Neben dem Studium hat er ein Interesse für das Lösen von Fällen oder Rätseln entwickelt. Durch sein Talent dafür hat er in seinem ersten „Fall“ zwei kleine Kinder davor bewahrt von Sklavenhändlern verschleppt zu werden und konnte Sie erfolgreich zu Ihren Familien zurückbringen.

Er ist immer auf der Suche nach neuem Wissen und hat noch einige ungeklärte Fragen aus seiner Vergangenheit, die er zu beantworten versucht.

Sein bester Freund und treuer Begleiter ist Trion. Ein braun-weißes Wiesel, das meistens irgendwo an Constantins Körper oder in seiner Umgebung ist.


 Artwork made by Joshua Esmeralda & andriishafetov

Noldaaf ist der jüngste von drei Geschwistern und der einzige der die silbernen Schuppen seiner Mutter geerbt hat. In seiner Jugend hat er mit seinem Bruder oft die Schwerter gekreuzt oder Schabernack getrieben, während seine Schwester missbilligend zugeguckt hat. 

Nach solchen Vorfällen und seiner vermehrten Abwesenheit von den Politikstunden musste der Herzog eine andere Beschäftigung für seinen Sohn finden. Letzten Endes entschied er sich für eine Ausbildung in der Kirche der Triade.

Auch dort frustrierte er seinen neuen Mentor im Geschichtsunterricht, konnte sich aber im Kampfunterricht beweisen. Nach einigen Jahren Paladinausbildung wurden Noldaaf und sein bester Freund Krimorn auch auf Patrouillie durch Leramar geschickt, wobei häufig ein paar Trunkenbolde ermahnt werden mussten. In seiner Freizeit suchte er oft Tavernen auf um sich die fantastischen Geschichten der Reisenden dort anzuhören, wobei er ab und zu einen Geldbeutel verloren hat, besonders wenn Krimorn nicht dabei war.

Jetzt steht der 7 Fuß große Drachenblütige am Ende seiner Ausbildung und will sich nun als Paladin Bahamuts, in der großen weiten Welt, beweisen.


Artword made by Caio Santos und David Edwards

Guss ist ein Fuchs-Shifter, weswegen seine Augen immer ein wenig an ein Raubtier erinnern. Seinen Schwanz versteckt er der Einfachheit halber in seiner Kleidung, um sich selbst die fragenden Blicken und die Feindseligkeit mancher Leute zu ersparen.
Wenn Guss seine Shifter-Fähigkeiten nutzt, dann kann er deutlich besser Spuren lesen und Fährten aufnehmen, sein Gesicht spitzt sich zu einer Fuchs-Schnauze zu.


Guss trägt für gewöhnlich sehr simple Kleidung, ein einfaches Wams, mit einer Art Schal, den man zu einer Kapuze umfunktionieren kann. Er trägt simple, offene Schuhe, seine weite Hose reicht ihm bis kurz über die Knöchel. Seinen Kampfstab trägt er für gewöhnlich festgebunden am Rücken, damit er ihn im Kampf schnell greifen kann. An seinem Gürtel trägt er auf der linken Seite eine Schwertscheide mit einem unauffällig wirkenden Schwert, dessen Knauf mit einem gläsernen grünen Stein verziert wurde, auf der rechten Seite seines Gürtels ist ein rotes Stück Stoff befestigt, das an den Enden bereits sehr ausgefranst scheint und bereits einiges durchgemacht hat.


Artwork commissioned by John Edra

Ibalania und dessen Geschichte

Die Geschichte Ibalanias ist so alt wie Aldland selbst. Wie auch die Welt selbst, ist Ibalania das Ergebnis eines Machtkampfes zwischen zwei hohen Göttern, die stetig gegeneinander kämpften und das Land aus den tiefen des Ozeans der unkultivierten materiellen Ebene erhoben und so zu einem neuen Spielplatz gemacht.

Nach vielen Jahrtausenden, in denen nur die Diener der Götter auf der Welt wandelten, entstand das erste Leben in Ibalania und die ersten Wesen wandelten durch die Welt. Viele Zyklen mussten vergehen, bis die ersten Humanoiden anfingen, eine Zivilisation zu begründen, auf denen die Grundfesten des jetzigen Ibalanias beruhen. Die ersten geschichtlichen Aufzeichnung beginnen kurz nach Gründung der Stadt Leramar.

 

In diesem Sammelband wird die Geschichte Ibalanias bis zum Jahre 1281 des Zeitalters des Nachtgrauen Drachen aufgelistet. Chronologisch von den ersten Aufzeichnungen bis zu den Heldentaten der Neuzeit.

Viel ist nicht mehr übrig geblieben von den ersten Aufzeichnungen aus Ibalania. Leidglich, dass diese Aufzeichnungen von einem Gelehrten namens Bratvuur Advoyek. Viel mehr über diesen Mann ist auch nicht bekannt, da die Historiker keine anderen Werke seinerseits gefunden haben. Auch ist fraglich, ob Bratvuur Advoyek tatsächlich ein Gelehrter war oder sich nur dafür hielt.

Seine ersten gefundenen Aufzeichnungen starteten etwa 86 Jahre nach Gründung der Stadt Leramar, was ihn zu einem Bewohner der dritten Generation macht. Bratvuur erklärt in seinen ersten Schriften sehr ausführlich den grundlegenden Aufbau der Stadt und die Machtverhältnisse der Bürgerschaft. Es sind keine klaren Führungsstrukturen zu erkennen, doch scheint sich durch weiteren Fortschritt immer mehr eine altertümliche Form der uns bekannten Monarchie zu entwickeln. Der damalige erste Herr der Stadt war der reichste Kaufmann, der bis zu diesem Zeitpunkt einzige, der Handelswege und strukturierende Marktverhältnisse; zumindest wenn man die damals herrschenden Machtverhältniss und Zugang zu Wissen betrachtet; einführt und verwaltet.

In diesen ersten Zeiten sticht deutlich heraus, dass die andersartigen, die nicht-menschlichen Rassen, nicht gerne gesehen werden. Bratvuur selbst erwähnt die "Spitzohren" und "Raubärte" nur sehr abschätzig. Aufgrund der sehr lückenhaften Aufzeichnung, ist leider nicht erkenntlich, ob zum damaligen Zeitraum bereits andere humanoide Rassen in Ibalania verbreitet waren, oder ob sich diese einfach von den Menschenansammlungen ferngehalten haben. Fakt ist allerdings, dass die damalige Meinung über jegliche andersartige deutlich feindlicher war, als wir es heute verzeichnen können. Für viele der damaligen Menschen, waren die Elfen und Zwerge, so wie vermutlicherweise, die weiteren Humaoiden, lediglich Biester und Geschöpfe, denen man zwar Intelligenz zumaßen konnte, die aber dennoch durch die Menschen versklavt und als Arbeitskräfte eingesetzt werden sollten.

Dies wird auch durch die farblichen Bemerkungen Bratvuur Advoyeks unterstrichen, der in seinen kurzem Bemerkungen der Andersartigen kein gutes Haar an ihnen lässt. Aufgrund des neuen Friedens, der die drei freien Völker in unserer Zeit verbindet, gehören diese Ausgrenzungen und Anfeindungen, zumindest auf dem Papier, der Vergangenheit an.

Durch die immer stärker werdende Präsenz der Elfen, entwickelte sich Leramar recht schnell zu einem buntem Städtchen. Durch die weitere Kultur, die sich im Reiche der Menschen bemerkbar machte, fernab von den Wäldern in denen die Elfen vorher lebten, entstand ein Farbenspiel und Machtgerangel. Die Menschen wollten sich nicht vertreiben lassen oder ihre Stadt teilen, die Elfen indes suchten nach einem Ort an dem sie sich niederlassen konnten, waren aber auf die Baukunst der Menschen angewiesen, doch viel zu stolz, das zu realisieren. So geschah es, dass sich die zwei Fraktionen, die in Harmonie hätten leben können, ihre Zeit damit verbrachten, einander zu bekämpfen und beschimpfen.

Diese Bürgerkrieg und Zwist wurde erst beendet, als der erste Halb-Elf in Leramar geboren wurde. In vielen Dörfern und kleinen Orten war es mittlerweile gänzlich normal, dass sich Elfen und Menschen untereinander mischten, in der großen Stadt gingen sich die beiden Rassen aber größtenteils aus dem Weg, wenn sie sich nicht gerade an die Gurgel sprangen. Diese erste Halb-Elf also war einer der Gründe, warum viele der Streitenden innehielten. Manche sprachen von einer Rassenschande, sowohl auf Seiten der Menschen als auch der Elfen. Für viele andere aber, die nur bei den Streitereien mitmachten, weil sie sie so vorgelebt bekommen hatten, war dieses kleine Leben das erste Zeichen eines friedlichen Miteinanders.

Innerhalb weniger Monate wurden die ersten Zusammenschlüsse gegründet, die eine Reovlution der Stadtgrenzen nach sich zog. Es sollte zum ersten Mal eine Gemeinschaft gegründet werden, die beide Rassen beinhaltete. So wurden den Elfen eigene Viertel zugeteilt, eigene Häuser die sie nutzen konnten. Zum ersten Mal waren die Elfen die Gäste des Reiches der Menschen und keine Eindringlinge.

Durch den Austausch von Wissen der unterschiedlichen Völker prosperierte Leramar und machte sich zu der großen Handelskraft, die es auch heute ist. Durch die fremd wirkende Handwerkskunst und filigran gearbeiteten Stoffe und anderer Handeslgüter, machte sich die Stadt auf aller Welt einen Namen, da nun nicht mehr mit den einzelnen Städten gehandelt werden musste, sondern die wichtigsten Handelsgüter gleich in eienr Stadt zu finden waren. Und so breitete sich Leramar immer weiter aus, bis die Monarchen des fernen Kontinents Tobuin begannen, die neue Welt zu annektieren.

Die Welt Aldland